Die Zisterzienserklöster St. Thomas und Himmerod

Samstag,09.06.2018
Tagesfahrt: Die Zisterzienserklöster St. Thomas und Himmerod


Abfahrt: 8:15 Uhr am Kreishaus, 8:30 Uhr am Bahnhof Euskirchen
Rückkehr: ca. 18:00 Uhr

In Fortsetzung der Zisterzienser-Thematik, die zum Besuch der Ausstellungen im LandesMuseum Bonn und im Siebengebirgsmuseum Königswinter mit Besuch der Klosterruine Heisterbach führte, thematisiert diese Studienfahrt die Frühgeschichte des Ordens mit dem Besuch der beiden (ehemaligen) Klöster St. Thomas und Himmerod.
St. Thomas war die älteste Gründung (1185) eines Zisterzienserinnenklosters auf deutschen Boden in der Abgeschiedenheit des Kylltals. Von hier aus wurde Zülpich-Hoven gegründet. Vor allem die Kirche zeigt die Idee des zisterziensischen Kirchbaus.
Danach führt die Fahrt zur Stiftskirche nach Kyllburg; denn diese „profitierte“ von der Säkularisierung, weil hierhin das Chorgestühl von St. Thomas verkauft wurde.
Nach der Möglichkeit zur Einnahme eines Mittagessens ist der Nachmittag der Besichtigung der Klosteranlage Himmerod gewidmet, vielleicht die letzte Gelegenheit, da der Konvent vor kurzem aufgelöst wurde und das Bistum Trier einen neuen Nutzer für die Immobilie sucht.
Weit über 700 Jahre haben beide Klostergründungen eine hohe Bedeutung für die Südeifel gehabt.
Leitung der Fahrt: Hans-Helmut Wiskirchen
Kosten: 29,- €
Karten für die Fahrt sind ab dem 9. Mai in der Buchhandlung Rotgeri erhältlich.



Mittwoch, 25. April 2018 • Kategorie: Termine

„Baustellenbesichtigung: Die Archäologische Zone Köln/Künftiges Museums MiQua“

Freitag, 13. 04.2018
15:00 Uhr Ortstermin – Treffpunkt: Eingang zum Praetorium, Kleine Budengasse. Der Eingang ist mit Fahne und Tafel markiert.
„Baustellenbesichtigung: Die Archäologische Zone Köln/Künftiges Museums MiQua“
Vor und unter dem Kölner Rathaus entsteht gegenwärtig ein spektakuläres Museumsneubau-Projekt, das „MiQua“, ein „Jüdisches Museum im archäologischen Quartier“. Durch die Verbindung von untertägigen Grabungsarealen mit einem Museumsneubau auf dem Rathausplatz soll die kontinuierliche Besiedlung dieses Stadt-„Quartiers“ von der Antike bis zum Mittelalter präsentiert werden. Neben dem römischen Statthalterpalast (Praetorium) kommt dabei besonderer Stellenwert einem jüdischen Kultbad (Mikwe“) zu, Zeugnis eines ausgedehnten jüdischen Viertels rund um das Rathaus im Mittelalter. Spuren einer jüdischen Gemeinde in Köln verweisen dabei bis in die römische Antike zurück. Großflächige archäologische Überreste beider Bauten werden untertägig in das neue Gebäude integriert. Der künftige Parcours ist als Rundweg durch die Ausgrabungen aus Antike und Mittelalter ausgebildet. Die Eröffnung ist für 2021 geplant. Der im Museumsteam für Archäologie zuständige Kurator wird uns an Ort und Stelle in einem „Werkstattbericht“ das Konzept und den aktuellen Stand bei der Umsetzung des Museumsprojektes erläutern und mit uns – soweit als möglich – zugängliche Baustellenbereiche besuchen.
Leitung der Fahrt: Hans-Gerd Dick
Führung durch die Baustelle: Dr. Sebastian Ristow
Dauer der Führung 1,5 Stunden.
Kosten: 10,- €
Die Personenzahl ist auf 20 Personen begrenzt!
Karten für den Termin sind ab dem 13. März in der Buchhandlung Rotgeri erhältlich. Bitte unbedingt angeben, ob Sie ein (Gruppen-) Zugticket benötigen.



Sonntag, 25. März 2018 • Kategorie: Termine

„Carl Schurz – Vom rheinischen Freiheitskämpfer zum amerikanischen Staatsmann“

 Dienstag, 20.03.2018
18:00 Uhr Vortrag im Casino, Euskirchen, Kaplan-Kellermann-Str. 1


Carl Schurz wurde 1829 auf Schloss Gracht in Liblar, das damals zum Kreis Euskirchen gehörte, geboren. Er war Enkel eines Landwirts und Sohn eines Lehrers und wuchs in einer anregenden Familie auf. Kein Wunder, dass er nach der Schulzeit in Liblar, Brühl und Köln für die Ideen der Märzrevolution 1848/49 empfänglich war. Mit seinem Lehrer und Freund Gottfried Kinkel setzte er sich in Bonn und seiner Umgebung für diese Ideale ein. Nach dem gescheiterten Zug zum Siegburger Zeughaus flüchteten beide über die Pfalz nach Baden, wo die Revolution bei der Bevölkerung auf fruchtbaren Boden fiel, jedoch der militärische Übermacht vor allem Preußens erlag. Schurzens Flucht aus der eingeschlossenen Festung Rastatt und die tollkühne Befreiung Kinkels aus dem Zuchthaus Spandau machten den jungen Mann populär, der natürlich von den Behörden gesucht wurde. In den USA fand er wie viele 48er eine neue Heimat. Er setzte sich im Wahlkampf für Abraham Lincoln ein, wurde Gesandter in Spanien, Brigadegeneral und Generalmajor im Bürgerkrieg auf Seiten der Nordstaaten, die die Sklaverei bekämpften. Als Senator setzte er sich kritisch mit Präsident Grant auseinander. Rutherford B. Hayes machte ihn zum amerikanischen Innenminister. In diesem Amt setzte er sich für den Naturschutz, die Reform des öffentlichen Dienstes und eine gerechte Indianerpolitik ein. 1906 starb er in New York.

Referent: Walter Keßler



Mittwoch, 28. Februar 2018 • Kategorie: Termine