„Im Wald und auf der Heide“ – Zum Wechselspiel zweier Landschaftstypen

Dienstag, 19.03.2019
18:00 Uhr, Vortrag im Casino Euskirchen

Schavener Heide,
Foto: Jochen Rodenkirchen


„Im Wald und auf der Heide“ – Zum Wechselspiel zweier Landschaftstypen

Viele Heiden gibt es heute nur noch dem Namen nach. Dabei hat sich noch nicht wirklich herumgesprochen, dass mit der Drover die zweitgrößte Heide Nordrhein-Westfalens nur knapp außerhalb des Kreisgebiets liegt. Und grandiose Calluna-Bilder zeigt auch die Schavener Heide. Beide „überlebten“ als Truppenübungsplatz - ein heidetypisches Schicksal.
Das Kommen und Gehen von Wald und Heide aber ist ein Wechselspiel über Jahrtausende, in kulturgeschichtlicher Perspektive erscheinen sie öfter als Konkurrenten. Als später immer mehr Heiden verschwinden, erklären die frühen Naturschützer sie zur „Urnatur“. Doch alle hiesigen Heiden verdanken sich den – robusten - Eingriffen des Menschen. Lange überwogen die Stimmen, die der „natürlichen Sukzession“ von Heiden hin zum Wald das Wort redeten. Immerhin rückt derzeit der Lebensraum Heide wieder stärker in den Fokus.
Referent: Dr. Detlev Arens
Eintritt frei



Montag, 25. Februar 2019 • Kategorie: Termine

Dienstag, 19.03.2019 18:00 Uhr, Vortrag im Casino Euskirchen „Im Wald und auf der Heide“ – Zum Wechselspiel zweier Landschaftstypen Viele Heiden gibt es heute nur noch dem Namen nach. Dabei hat sich n

Dienstag, 19.03.2019
18:00 Uhr, Vortrag im Casino Euskirchen


„Im Wald und auf der Heide“ – Zum Wechselspiel zweier Landschaftstypen
Viele Heiden gibt es heute nur noch dem Namen nach. Dabei hat sich noch nicht wirklich herumgesprochen, dass mit der Drover die zweitgrößte Heide Nordrhein-Westfalens nur knapp außerhalb des Kreisgebiets liegt. Und grandiose Calluna-Bilder zeigt auch die Schavener Heide. Beide „überlebten“ als Truppenübungsplatz - ein heidetypisches Schicksal.
Das Kommen und Gehen von Wald und Heide aber ist ein Wechselspiel über Jahrtausende, in kulturgeschichtlicher Perspektive erscheinen sie öfter als Konkurrenten. Als später immer mehr Heiden verschwinden, erklären die frühen Naturschützer sie zur „Urnatur“. Doch alle hiesigen Heiden verdanken sich den – robusten - Eingriffen des Menschen. Lange überwogen die Stimmen, die der „natürlichen Sukzession“ von Heiden hin zum Wald das Wort redeten. Immerhin rückt derzeit der Lebensraum Heide wieder stärker in den Fokus.
Referent: Dr. Detlev Arens
Eintritt frei



Montag, 25. Februar 2019 • Kategorie: Termine

„Ein Dorf im Hexenkrieg – Abläufe, Hintergründe und Folgen der Schmidtheimer Hexenprozesse“


Vortrag von Dr. Rita Voltmer
am 08.02.2019 im Sitzungssaal des Dahlemer Rathauses in Schmidtheim


Der Sitzungsaal des Schmidtheimer Rathauses konnte die Teilnehmer kaum fassen beim Vortrag von Frau Dr. habil.  Rita Voltmer von der Universität Trier über „ein Dorf im Hexenkrieg – Die Schmidtheimer Hexenprozesse“. Über 130 Interessierte waren erschienen. Bürgermeister Jan Lembach als Hausherr freute sich in seiner Begrüßung über die große Resonanz, die der Termin und das Thema Hexenverfolgungen  im 17. Jahrhundert gefunden hatten. Eingeladen dazu hatten der Dahlemer Arbeitskreis Kultur und Geschichte sowie der Geschichtsverein des Kreises Euskirchen e. V. Für diesen resümierte einer der beiden Vorsitzenden, Hans-Gerd Dick, die lange Vorgeschichte des Projektes einer Edition und Auswertung der Schmidtheimer Hexenprozesse. Dieses hatte der Dahlemer Arbeitskreis bereits seit vielen Jahren angeregt. Mit der  Publikation von Frau Dr. Voltmer in der Schriftenreihe des Kreisgeschichtsvereins hatte das Vorhaben 2018 endlich seinen viel beachteten Abschluss finden können.
In ihrem Vortrag referierte die Autorin anschaulich aus den von ihr ausgewerteten und publizierten Quellen über die Protagonisten der Hexenverfolgung in Schmidtheim und deren Opfer. Ankläger wie Angeklagte wurden charakterisiert und der brutale Ablauf der Verfolgung von Bezichtigung, Verhör und Folterung bis zur Hinrichtung geschildert. Frau Dr. Voltmer, die zu den führenden Hexenforschern in der bundesdeutschen Geschichtswissenschaft zählt, konnte mit zahlreichen konkreten und verstörenden Details zu den Schmidtheimer Hexenprozessen aufwarten. In ihren Ausführungen räumte sie auch mit zahlreichen Klischees auf, die zu diesem Thema kursieren. Nach dem Vortrag stand die Referentin vielen Nachfragen aus dem interessierten Publikum Rede und Antwort.
In seinem Schlusswort dankte Bodo Bölkow seitens des Dahlemer Arbeitskreises für den anschaulichen Vortrag und gab seiner Freude über die rundum gelungene Veranstaltung  Ausdruck. Mit Nachgesprächen am Büchertisch des Arbeitskreises nahm der Abend seinen Ausgang.



Dienstag, 12. Februar 2019 • Kategorie: Aktuelles